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Chargeback für SEPA-Lastschrift (Direct Debit)

Chargebacks für SEPA-Lastschrift (Direct Debit) unterscheiden sich ein wenig von den regulären Chargebacks. Der Hauptunterschied besteht darin, dass sie vom Händler nicht angefochten werden können und die Rückbuchung daher ohne weitere Rückfrage akzeptiert werden muss.

Es kann mehrere Gründe geben, warum ein Kunde eine Transaktion anficht:

  • Der Kunde erkennt die Transaktion auf seinem Kontoauszug nicht an oder die Transaktion war betrügerisch und der Karteninhaber wusste nicht, dass seine Kredit-/Debitkarte für diesen Kauf verwendet wurde.
  • Die Dienstleistung wurde nicht erbracht, und es wurde erwartet, dass eine vollständige Rückerstattung an den Karteninhaber erfolgt. Möglicherweise hat der Karteninhaber diese storniert und sich nicht an Ihre AGBs gehalten, oder die Rückerstattung wurde nicht vorgenommen.
  • Die Dienstleistung entsprach nicht den Erwartungen/Beschreibungen in der Beschreibung und es wurde eine teilweise Rückerstattung an den Karteninhaber erwartet.

Bitte setzen Sie sich umgehend mit dem Kunden in Verbindung, um den Grund für die Rückbuchung zu klären. Es ist durchaus möglich, dass es sich um ein Missverständnis handelt, das durch direkten Kontakt mit dem Kunden geklärt werden kann.

Der Zyklus bei Chargebacks von Lastschriftverfahren (Direct Debit) Buchungen sieht folgendermassen aus:

Innerhalb von 8 Wochen: Kunden haben die Möglichkeit, eine SEPA-Lastschrifttransaktion auf einer “no questions asked”-Basis anzufechten, d.h. die Gelder werden ihnen automatisch zurückerstattet.

Zwischen 8 Wochen und 13 Monaten: In diesem Zeitraum können Kunden immer noch Transaktionen anfechten. Am Schlichtungsverfahren sind sowohl die anwerbende Bank als auch der Kunde beteiligt.

Nach 13 Monaten: Streitigkeiten sind nicht mehr möglich.

Updated on Februar 17, 2021

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